31.12. 2008

Achim Hallerbach ist CDU-Landratskandidat

Das Photo zeigt von links nach rechts: Dieter Hoffman, Werner Wittlich, Markus Wagner, Erwin Rüddel, Achim Hallerbach, Hans-Jürgen Bach, Judith Barth.

Große Zustimmung der Basis – Wahlergebnis von 98 %

 

 

Im Namen des CDU-Kreisvorstands beglückwünschte Erwin Rüddel den frisch gebackenen Landratskandidaten Hallerbach, der mit einem überwältigenden Ergebnis von 98 % nominiert wurde. Rüddel überreichte dem Hobby-Saxophonisten im Bläserchor Schöneberg die Noten zu „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“ – ein Lied, das seine Marschroute in den nächsten Monaten bestimmen wird.

Mit seiner Bewerbungsrede hatte Hallerbach die Basis überzeugt. „Nach über 16 Jahren eines SPD-Landrats haben wir wieder die Chance, den Landrat zu stellen. Und dieses Mal aus den eigenen Reihen. Das wollen wir gemeinsam erreichen“, stimmte er die Delegierten auf den bevorstehenden Wahlkampf ein, die ihm mehrfach während seiner Rede Beifall klatschten.

 

Hallberach betonte seine Heimatverbundenheit, die ein wichtiger Beweggrund für seine Bewerbung erst als Kreisbeigeordneter, nun als Landratskandidat sei. Der gelernte technische Zeichner, der sich nach Stationen als Mitarbeiter bei der JU Rheinland-Pfalz, der CDU-Verbände Hessen und Thüringen und als Leiter der Presse- und Kommunikationsabteilung eines Verbands für Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft mit einem eigenen Marketing- und Kommunikationsunternehmen selbstständig gemacht hat, stellte die gute infrastrukturelle Ausgangslage des Kreises Neuwied für wirtschaftlichen Erfolg heraus.

Seit 16 Jahren ist Hallerbach in der Kommunalpolitik verwurzelt und daher weiß er:  „Wer sich einsetzt für die Menschen vor Ort, wer zuhören kann und wer aus den eigenen Ideen und den guten Ideen aus der Bevölkerung konkrete kommunale Politik entwickelt, der hat eine ganz wesentliche Grundlage für dauerhaften Erfolg.“

 

Achim Hallerbach zeigte sich bereits bei seiner Nominierung als gut vorbereiterer Landratskandidat. Er entrwarf mit konkreten Vorstellungen zur Bildungs- und Sozialpolitik, zur Energie- und Agrarpolitik, zur Frage der Wirtschaftsförderung und der Optimierung des Tourismusangebots in der Region sowie mit der Forderung nach einem strukturell zu reformierenden Finanzierungssystem das Konzept eines zukunftsfähigen Landkreises.

Trotz allen Einsatzes der hauptamtlich Verantwortlichen baue er aber auf die Unterstützung des Ehrenamts zur Verwirklichung seiner Vorstellungen. Er betonte: „Das bürgerschaftliche Engagement ist für den Landkreis, die Städte und Gemeinden ein wichtiger Stützpfeiler.“ Das gelte nicht nur im politischen Bereich, sondern überall in der Gesellschaft, wo sich Menschen ehrenamtlich engagierten. Das christliche Menschenbild, auf das Hallerbach seine Politik aufbaue, fordere darüber hinaus das Eintreten für Schwächere in der Gesellschaft: „Zeigen wir Menschlichkeit und werden unserem christlichen Wertebild gerecht. Ehrenamtliche Hilfe ist Hilfe mit Herz.“

 

Der CDU-Kreisvorsitzende Erwin Rüddel lobte die Geschlossenheit der Partei: „Heckenschützen haben versucht, der Partei, uns, euch, dir und mir zu schaden. Das lassen wir uns nicht bieten. Wir stehen zusammen!“ Achim Hallerbach sei der beste Bewerber für das Amt des 1. Kreisbeigeordneten gewesen und sei auch der beste Landratskandidat. Rüddel bezeichnete das Superwahlergebnis Hallerbachs als sehr guten Auftakt für ein Superwahljahr 2009.

31.12. 2008

Karnevalsvereine: Kein Alkohol an Jugendliche!

Neuwied―Altenkirchen. Jetzt kommt sie bald wieder, die auch in unserer Region so beliebte Karnevalszeit. Feiern und lustig sein ist schön, das soll auch künftig so bleiben. Was aber in den letzten Jahren immer mehr zunimmt insbesondere bei jungen und ganz jungen Menschen, ist das exzessive Trinken, auch Komasaufen genannt. „Da hat der Spaß längst aufgehört! Das ist kein Feiern mehr, das ist Alkoholmissbrauch!“

 

Auf Initiative des Bezirksvorsitzenden der Rheinischen Karnevals Kooperation e.V. (RKK), Erwin Rüddel (Windhagen) treffen sich am Freitag, dem 18. Dezember um 18.00 Uhr die Karnevalsvereine aus den Kreisen Neuwied und Altenkirchen in Neustadt/Wied-Fernthal im „Dreischläger Hof“ um sich über die Aktion der Neuwieder Jugendämter zum Alkoholmissbrauch von Jugendlichen zu informieren. Die Jugendämter und der Caritas-Verband haben gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen, die besonders über den Verzicht auf Alkoholabgabe an Jugendliche informiert. Dieser Aktion wollen sich auch die Karnevalsvereine anschließen. Laut Erwin Rüddel seien die Karnevalsvereine auf dieses Thema bereits sehr sensibilisiert und arbeiteten sehr eng mit den Jugend- und Ordnungsämtern zusammen. „Die Karnevalsvereine handeln sehr verantwortungsbewusst, aber die Aufklärung zum Alkoholmissbrauch gerade von Jugendlichen muss ständig aktuell gehalten werden“, pflichtet ihm RKK-Präsident Peter Müller (Altenkirchen) bei.

 

Offizielle Zahlen belegen, dass jährlich rund 20.000 junge Leute mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommen. „Problematisch ist nicht der verantwortungsvolle Konsum alkoholhaltiger Getränke, wie ihn die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung pflegt, sondern der Alkoholmissbrauch einer kleinen Gruppe, vor allem von Jugendlichen“, erläutert Erwin Rüddel. „Es wird bei manchen Jugendlichen einfach bis zur Bewusstlosigkeit gesoffen.“ Und es geht sogar um noch mehr, nämlich um die im angetrunkenen und betrunkenen Zustand der jungen Leute dann auffallend zunehmende Gewaltbereitschaft. Drei von zehn aufgeklärten Gewalttaten werden heute unter stärkerem Alkoholeinfluss begangen.

 

Im Einklang mit den Karnevalsvereinen und weiteren Festveranstaltern appelliert Rüddel an Erwachsene, den Jugendlichen auch durch Erziehung eine Orientierung zu geben. Und auf noch etwas macht Erwin Rüddel, der auch Landtagsabgeordneter ist, aufmerksam. „Wir haben gute Jugendschutzgesetze.“ Die müssten strikter eingehalten werden. Sie besagen, dass Alkoholabgabe an Jugendliche unter 16 Jahren nicht nur in Kneipen und bei öffentlichen Veranstaltungen untersagt ist, sondern auch in Supermärkten und an Tankstellen. Ebenso sei die Abgabe „harter Getränke“ an Jugendliche unter 18 Jahren verboten.

 

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