Hauptforderungen der Hebammen werden erfüllt

Erwin Rüddel unterstützt die Anliegen freiberuflicher Hebammen

 

Berlin – Altenkirchen – Neuwied. „Die Intention über höhere Honorare und Gehälter für Hebammen zu verhandeln, begrüße ich ausdrücklich. Gleichfalls sollen in den Vergütungsverhandlungen zwischen GKV-Spitzenverband und Hebammen auch die steigenden Kosten für die Berufshaftpflichtversicherung der Hebammen berücksichtigt werden“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Die Hebammen protestierten erst dieser Tage auch gegen die steigende Berufshaftpflichtprämie zur Absicherung gegen Risiken bei der Geburt. Diese Prämie wird im Juli innerhalb von zwei Jahren von 3.689 Euro auf 4.242 Euro erhöht. Der Deutsche Hebammenverband fordert seit langem bessere Arbeitsbedingungen für die Geburtshelferinnen.

 

Diese Forderung wird von Rüddel, der seine Fraktion im Familien- und Gesundheitsausschuss des Bundestages vertritt, unterstützt: „Die gut 15.700 freiberuflichen Hebammen bedürfen auch einer leistungsgerechten Entlohnung. Denn insbesondere in ländlichen Regionen, wie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied, ist die Arbeit der Geburtshelferinnen eine unverzichtbare Hilfe für junge Eltern und deren Nachwuchs.“

 

Mit der Anhebung des Vergütungsniveaus werde man der großen Verantwortung der Hebammen gerecht, so Rüddel. Die Vergütungserhöhung werde aber an Bedingungen geknüpft. So sollen für Hebammen bei Hausgeburten zukünftig Qualitätsstandards gelten. „Damit sollen die Standards bei Hausgeburten an die von Geburten in Krankenhäusern angeglichen werden. Diese Neuregelung wird die Situation der Hebammen erheblich verbessern“, befindet der Abgeordnete.

 

„Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass Mütter auch weiterhin die Wahl zwischen Geburten zu Hause oder im Krankenhaus haben. Denn vor allem im ländlichen Raum ist das von großer Bedeutung. Und dafür ist der Berufsstand der Hebammen eine essentielle Voraussetzung“, unterstreicht Erwin Rüddel.