Mehr Geld für Sonntags- und Nachtdienst

Rüddel: „Ziel ist noch bessere Versorgung im ländlichen Raum“

 

Berlin – Altenkirchen – Neuwied. Maßgebliche Gesundheitspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, darunter der heimische Wahlkreisabgeordnete Erwin Rüddel (Neuwied/Altenkirchen), haben sich mit Blick auf eine Verbesserung des Nacht- und Notdienstes dafür ausgesprochen, die finanzielle Vergütung für die Apotheken anzuheben.

„Wir haben zum einen beschlossen, dass es mehr Geld für die Krankenhäuser geben wird, denn diese benötigen einen Ausgleich für die deutlichen Tarifsteigerungen ihrer Beschäftigten“, so Rüddel, der in diesem Zusammenhang von „zusätzlichen Aufwendungen in der Größenordnung von 300 Millionen Euro“ sprach. Daneben werde aber auch über eine verbesserte Vergütung für die Apotheken nachgedacht, wobei noch nicht endgültig über den Umfang der Erhöhung entschieden sei.

 

„Für mich steht dabei eine kostendeckende Vergütungspauschale für die Tätigkeit im Sonn- und Feiertags- sowie im Nacht- und Notdienst im Vordergrund“, erläuterte der heimische Gesundheitspolitiker. „Das ist mir nicht zuletzt mit Blick auf die Menschen in meinem ländlich strukturierten Wahlkreis wichtig“, ergänzte Rüddel.

 

Die dauerhafte Sicherstellung einer rundum guten medizinischen Versorgung in den ländlichen Regionen Deutschlands gehört für den CDU-Politiker nach eigener Aussage „zu den zentralen Anliegen meiner Arbeit im Bundestag“. Und dieses Thema wird nach seinen Worten angesichts der absehbaren demografischen Entwicklung und der zunehmenden Alterung der Bevölkerung gerade im ländlichen Raum auch künftig „ganz oben auf meiner politischen Agenda stehen“.

 

Über die berechtigten Anliegen der Apotheken – neben der Honorierung für den Nacht- und Notdienst geht es unter anderem auch um die Vergütung bei Rezepturen und um die Belieferung mit Betäubungsmitteln – werde man jetzt in der Koalition in konkrete Gespräche mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eintreten.

 

„Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass wir die notwendigen Anpassungen der Vergütung schon bei den anstehenden Beratungen zum Arzneimitteländerungsgesetz berücksichtigen“, stellte Rüddel fest.