Pressemitteilungen der CDU des Landkreises Neuwied

01.11.2019 Einigkeit bei der CDU auf beiden Rheinseiten: Tunnel-Lösung für Güterzüge muss zügig kommen

 

CDU-Kreisverbände aus Ahrweiler und Neuwied setzen sich gemeinsam für eine Entlastung der lärmgeplagten Bürger ein

 

Kreise Ahrweiler/Neuwied. Der Reduzierung des Bahnlärms durch den Güterverkehr am Mittelrhein ist für die CDU in den Kreisen Ahrweiler und Neuwied ein besonders wichtiges Thema. „Bahnlärm macht krank und beeinträchtigt unsere Mitmenschen, die sich unmittelbar an den Bahnlinien befinden erheblich. Zusammen mit der Deutschen Bahn konnten schon wichtige Schritte zur Reduzierung der Lärmbelastungen erzielt werden, aber wir brauchen eine große Lösung, um die Lebensqualität am Mittelrhein nachhaltig zu steigern“, waren sich die beiden Kreisvorsitzenden Horst Gies, MdL und Erwin Rüddel, MdB mit ihren Kolleginnen und Kollegen bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen einig. Positiv merkten sie zudem die deutschlandweite Reduzierung des Bahnlärms bis zum Jahr 2020 an. Dies sei ein positiver Schritt, dem aber noch weitere Schritte folgen müssten.   

 

Nach Aussagen des Bundesverkehrsministeriums komme die Machbarkeitsstudie zur Tunnel-Lösung Troisdorf – Mainz-Bischofsheim. Unabhängig von dem Wirtschaftlichkeitsnachweis soll aufgrund der hohen Belastung der Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal, der Bedeutung des Korridors und der zu erwartenden außergewöhnlich langen Planungs- und Realisierungszeiten für das Vorhaben, zeitnah und wie gewünscht, eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Die Vorbereitungen dazu haben bereits begonnen, erfuhr Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel.

 

Nach ersten Schätzungen sei bei optimiertem Zuschnitt für die Neubaustrecke mit Investitionskosten in Höhe von 8 Mrd. Euro zu rechnen. Für Projekte dieser Größenordnung werde von ca. 15 Jahren Planungs- und Bauzeit ausgegangen.

 

„Angesichts der tagtäglichen Gegebenheiten des Güterzugverkehrs am Mittelrhein wiederholen wir, dass eine Tunnel-Lösung für Güterzüge kommen muss“, bekräftigten die Entscheidungsträger der beiden Kreisverbände.

 

 

 

 

BUZ: Arbeitstreffen der beiden CDU-Kreisverbände Ahrweiler und Neuwied zum Thema „Alternativtrasse“.  

 

01.11.2019 Kreisvorstand der CDU Neuwied möchte mit Ellen Demuth in eine dritte Wahlperiode gehen

 

Einstimmiger Beschluss für die Landtagsabgeordnete aus Linz

 

Neuwied/Linz. Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes Neuwied haben in ihrer letzten Sitzung die Landtagsabgeordnete Ellen Demuth einstimmig zur Kandidaten für die nächsten Landtagswahlen im Jahr 2021 nominiert. „Ellen Demuth ist eine engagierte Volksvertreterin, die sich stets für die Belange und Interessen in ihrem Wahlkreis sowie darüber hinaus einsetzt“, so Kreisvorsitzender Erwin Rüddel, MdB und er sagt weiter: „Wir freuen uns auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Ellen, damit sie ihre Arbeit auch in einer dritten Wahlperiode fortführen kann.“

 

Ellen Demuth ist 37 Jahre alt und stammt aus Linz am Rhein. Sie ist Vorsitzende der Enquete Kommission Tourismus und Mitglied in den Ausschüssen für Medien, Digitale Infrastruktur und Netzpolitik sowie Gleichstellung und Frauenförderung. „Ich freue mich über die breite Unterstützung aus dem Kreisvorstand und sehe dies auch als Wertschätzung meiner aktuellen politischen Arbeit, die ich gerne mit selbigem Engagement und Freude fortführen möchte“, so Ellen Demuth nach dem Beschluss im Kreisvorstand.                                                          

 

Die Aufstellung der Direktkandidatin oder des Direktkandidaten für den Wahlkreis 3 (Linz am Rhein/Rengsdorf) erfolgt im März 2020 in einer Vertreterversammlung.

 

BUZ: Der Kreisvorstand der CDU Neuwied möchte im WK 3 mit MdL Ellen Demuth (2.v.l.) in die nächste Landtagswahl gehen.

 

01.11.2019 Freifunk-Förderung – Förderung des digitalen bürgerschaftlichen Engagements

 

Der Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Neuwied fordert die Landesregierung Rheinland-Pfalz auf, das digitale bürgerschaftliche Engagement von Freifunk-Initiativen zu unterstützen und finanziell zu fördern.

 

Kreis Neuwied. Mal eben nach einem guten Italiener suchen oder nachschauen, welche Bahn zu den Sehenswürdigkeiten fährt: Frei zugängliches WLAN sucht man in vielen Kommunen in Rheinland-Pfalz vergeblich. Dabei hat für die Tourismusbranche das kostenlose Internet einen hohen Stellenwert.

 

Besonders kostengünstig sind der Aufbau und Betrieb von Freifunk-Netzen, da sie durch digitales bürgerschaftliches Engagement von Ehrenamtlichen aufgebaut und betrieben werden. Dies hat man in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erkannt und entsprechende Förderprogramme aufgelegt, um das bürgerschaftliche Engagement von Freifunknetzen zu unterstützen. In NRW werden in diesem Jahr 300.000 Euro bereitgestellt, die für den Kauf von Hardware, die professionelle Erschließung beim Auf- und Ausbau von Bürgerfunkstandorten sowie Bildung und Fortbildung durch Workshops zur Verbreitung von Medienkompetenz zum Aufbau und Betrieb von Netzen genutzt werden können. Eine vergleichbare Freifunk-Förderung existiert in Rheinland-Pfalz nicht. Die im Rahmen des Wifi4RLP bestehende WLAN-Förderung greift zu kurz.

 

Während der Freifunk-Verein Königswinter aus NRW dank der Förderung durch die nordrhein-westfälische Landesregierung, sämtliche öffentlichen Gebäude in der Innenstadt von Königswinter mit einem frei zugänglichen Netzwerk ausstatten kann, besitzt die in Rheinland-Pfalz gelegene Nachbargemeinde Unkel einen einzigen freien Netzzugangspunkt, der im Rahmen des Landesprogramm Wifi4RLP mit 500 Euro gefördert wurde. Damit wurde für Unkel die WLAN-Förderung in Rheinland-Pfalz bereits ausgeschöpft. Erst aufgrund der Initiative der CDU Unkel, konnte mit der finanziellen Unterstützung einiger Gastwirte und der ehrenamtlichen Unterstützung der Freifunker aus Königswinter in Unkel ein kleines Freifunk-Netz mit drei Netzzugangspunkten errichtet werden. Der weitere Ausbau des Netzes ist wegen der anfallenden Kosten für Hardware und Netzwerkverkabelung erst einmal gestoppt.

 

Dies bedeutet: Im nur wenige Kilometer entfernten Königswinter kann man den anreisenden Touristen ein flächendeckendes freies WLAN-Netz anbieten, während es in Unkel in weiten Teilen der Stadt keinen freien WLAN-Zugang gibt.

 

Eine vergleichbare Struktur von Freifunk-Netzen ist neben Nordrhein-Westfalen in Niedersachsen entstanden, wo sich seit 2016 durch eine jährliche Förderung von 100.000 Euro mehr als zwölf Freifunk-Initiativen gegründet haben. Seit 2017 fördert auch das Bundesland Sachsen-Anhalt Freifunk-Netze.

 

Was den Kreis Neuwied angeht, haben sich neben Unkel weitere lokale Freifunk-Initiativen in Windhagen und der Stadt Neuwied gegründet, die auf eine entsprechende Förderung durch das Land angewiesen sind, um weiter aktiv werden zu können. Über den Kreis Neuwied hinaus würden von einer Förderung die Initiativen in der Vorderpfalz mit Alzey-Worms und der Weinstraße, in der Südpfalz mit Landau und in der Westpfalz mit Kaiserslautern sowie der Freifunk Mainz profizieren, um nur die größeren Freifunk-Vereinigungen zu nennen.

 

Alle Freifunk-Initiativen werden durch ehrenamtliches Engagement getragen. Ohne finanzielle Unterstützung für die Beschaffung der erforderlichen Technik können sie ihren Dienst an der Gemeinschaft aber nicht erbringen.

 

Dass die Landesregierung hier bislang untätig geblieben ist, ist völlig unverständlich, da es sich bei der Freifunk-Förderung um relativ überschaubare Beträge handelt. Unsere internationalen Urlaubsgäste erwarten in den Ferienregionen in Rheinland-Pfalz frei zugängliche WLAN-Netze. Mit einer Förderung der Freifunk-Initiativen lässt sich dies rasch und kostengünstig umsetzen.

 

BUZ: MdB Erwin Rüddel und Wolfgang von Keitz (CDU Unkel) unterstützen den Aufbau des Freifunk-Netzes in Unkel

 

26.10.2019 CDU-Kreisverband Neuwied freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Bezirksvorsitzenden Matthias Lammert

 

Kreis Neuwied. Die Neuwieder Delegierten gratulieren dem neuen Bezirksvorsitzenden Matthias Lammert, MdL und seiner Stellvertreterin Ellen Demuth, MdL herzlich zur Wahl und wünschen viel Kraft und Erfolg auf dem Weg in eine gute Zukunft der CDU im Bezirk Koblenz-Montabaur. Die Delegierten aus dem Kreis Neuwied waren sich mit ihrem Kreisvorsitzenden Erwin Rüddel, MdB einig, dass der Bezirk auch weiterhin eine starke Stimme für den Norden des Landes darstellen müsse. „Mit Matthias Lammert hat der Bezirksparteitag einen idealen Nachfolger für den langjährigen Vorgänger Dr. Adolf Weiland gewählt“, so Rüddel nach der Wahl des neuen Bezirksvorsitzenden in Löf.

 

BUZ: Delegierte des Kreisverbandes Neuwied zusammen mit dem neuen Bezirksvorsitzenden Matthias Lammert, MdL, der stellvertretenden Vorsitzenden Ellen Demuth, MdL und dem Fraktionsvorsitzenden im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf.

 

03.08.2019 Gewinnübergabe des CDU Preisausschreibens

 

Aufmerksame Lektüre des Kommunalwahlprospektes der CDU im Kreis Neuwied hat sich gleich doppelt gelohnt.

 

Kreis Neuwied. Strahlende Gesichter gab es bei den Gewinnern des Preisausschreibens des CDU-Kreisverbandes Neuwied. Für die zurückliegende Kommunalwahl im Mai 2019 hatten die Christdemokraten im Kreis Neuwied in einem Prospekt ihre Positionen und Zukunftsideen für einen modernen Landkreis Neuwied skizziert. „Dass unsere Ideen Aufmerksamkeit finden, haben wir an der Beteiligung unseres Preisausschreibens gesehen“, so Kreisvorsitzender und MdB Erwin Rüddel.

 

Im Kreisprospekt befand sich ein Preisausschreiben und mit den richtigen Antworten hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance auf attraktive Geldpreise. „Die Lektüre unseres Wahlprospektes hat sich somit gleich doppelt gelohnt“, bemerkt Rüddel bei der Preisverleihung. Unter notarieller Aufsicht erfolgte die Bestimmung der Gewinner und so durfte sich Susanne Gegautzki aus Rahms über den ersten Platz und einen Geldpreis in Höhe von 250,- Euro freuen. 150,- Euro gingen mit Platz zwei an Karl-Heinz Jäckel aus Leubsdorf und Dr. med. W. Tomkiewicz aus Windhagen durfte sich auf Platz drei über 50,- Euro freuen.

 

Zur Preisverleihung waren auch MdL und stellv. Fraktionsvorsitzende im Kreistag Neuwied Ellen Demuth, Fraktionsvorsitzender Michael Christ und Landrat Achim Hallerbach gekommen, um den Gewinnern ihre Glückwünsche zu übermitteln.

 

Bildunterschrift: Gruppenfoto mit Gewinnern: (v.l.n.r.) Landrat Achim Hallerbach, Fraktionsvorsitzender Michael Christ, Susanne Gegautzki (Platz 1), Karl-Heinz Jäckel (Platz 2), MdL Ellen Demuth und MdB Erwin Rüddel.

 

Prinzentreffen war abermals ein großartiger Erfolg

 

15.02.2019 Die Stimmung war wieder super beim neunten Prinzentreffen des vom heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel initiierten und vom CDU-Kreisverband Neuwied ausgerichteten karnevalistischen Highlights im Center Forum des Vorteil Center in Unkel.

 

Aus Rüddels Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen waren abermals zahlreiche Tollitäten und Abordnungen karnevalistischer Clubs, Gesellschaften und Vereine erschienen und boten ein kurzweiliges, humoristisch unterhaltsames Programm, das vor allem die Augen und Ohren der Anwesenden erfreute. „Es ist einfach klasse hier dabei zu sein. Im Rahmen des rheinischen Karnevalspektakels zeigen die Abordnungen was sie drauf haben – in Wort, Musik und Tanz. Zu nennen ist da auch Ewald Buslei, der wie immer begeisternd und souverän durchs Programm führt“, war zu hören. Von den Gästen sind stellvertretend zu nennen: CDU-Fraktionsvorsitzender im rheinland-pfälzischen Landtag Christian Baldauf, CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth und Landrat Achim Hallerbach. „Ich freue mich, dass dieser Abend ein begeisterndes Bild der karnevalistischen Aktivitäten in meinem Wahlkreis widerspiegelt.

 

Dank und Anerkennung sind allen sicher, die die Brauchtumspflege Karneval hochhalten und weiter betreiben“, bekräftigte Erwin Rüddel – auch in seiner Eigenschaft als Bezirksvorsitzender der Rheinische Karnevals-Korporationen e.V. (RKK). Foto: Frank Homann

 

19.01.2019: Der CDU Kreisverband Neuwied hat bei seiner Aufstellungsversammlung in der VHS Neuwied in großer Geschlossenheit und mit Spitzenergebnissen für zahlreiche Bewerber die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des Kreistages Neuwied bestimmt.

 

Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel wurde von den Delegierten auf Platz 1 der Kreistagsliste gewählt.

 

Kreis Neuwied. CDU-Fraktionsvorsitzender und Asbachs Verbandsbürgermeister Michael Christ, Landtagsabgeordnete Ellen Demuth sowie Oberbürgermeister Jan Einig folgen auf den Plätzen 2 bis 4. Die weiteren Plätze bis Platz 15 belegen Viktor Schicker (5), Dr. Gisela Born-Siebicke (6), Désirée Schwarz-Hofenbitzer (7), Hans-Dieter Spohr (8), Manfred Pees (9), Reiner Kilgen (10), Julian Kettemer (11), Pascal Badziong (12), Bettina Sauer (13), Jörg Röder (14) und Willi Knopp (15).

Der CDU Kreisvorstand hatte im Vorfeld der Aufstellungsversammlung gemeinsam mit den Gemeinde- und Stadtverbänden einen ausgewogenen Listenvorschlag erarbeitet, der die verschiedenen Regionen, die Generationen sowie Frauen und Männer abbildet. Die anschließenden Wahlen waren der Beweis, dass sich der gemeinsame Listenvorschlag des Kreisvorstandes als gelungene Mischung erwies.

In seiner Rede beim Delegiertentag des CDU Kreisverbandes Neuwied konnte Vorsitzender Erwin Rüddel, MdB auf die zurückliegenden Wahlerfolge der Christdemokraten bei den Landrats-, Oberbürgermeister- und Verbandsbürgermeisterwahlen verweisen: „Mit Achim Hallerbach und Jan Einig haben wir eine Kreis- und Stadtspitze, die gemeinsame Projekte voranbringen und gute Politik machen.“ Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen sagte Erwin Rüddel: „Die Menschen wählen uns, weil sie uns zutrauen, die Städte und Dörfer in unserem ländlichen Raum attraktiv zu machen, indem wir allen Generationen eine Perspektive zum Leben und zum Arbeiten bieten.“ Die CDU sei die Kommunalpartei in Rheinland-Pfalz und wolle dies bei den nächsten Kommunalwahlen im Mai auch bleiben und Rüddel betonte: „Es gibt in Deutschland keine Landesregierung, die ihre Kommunen so mies behandelt wie die in Mainz.“ Als Beispiel nannte er die Verzögerung bei den bürokratischen Abläufen beim Bau von Straßen, die Unterfinanzierung der Krankenhäuser sowie die Konzeptlosigkeit beim Kampf gegen den Ärztemangel im ländlichen Raum. Entschlossen rief Rüddel seinen Parteifreunden in Neuwied zu: „Angesichts des Versagens des Landes ist es umso wichtiger, dass wir in den Kommunen, in Städten, Gemeinden und Kreisen weiterhin das Heft des politischen Handelns behalten und unsere traditionell guten Ergebnisse nicht nur verteidigen, sondern nach Möglichkeit kräftig ausbauen.“

Die CDU im Kreis Neuwied stehe für „Gutes Leben durch starke Kommunen und setze sich auch weiter für die zentralen Themen in Neuwied ein: Gute Straßenverbindungen, sichere Arbeitsplätze, gute Kitas und gute Schulen, bezahlbaren Wohnraum und attraktive Wohnquartiere, guten Mobilfunk und schnelles Internet, die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, eine qualitativ hochwertige flächendeckende Gesundheitsversorgung und die weitere Reduzierung des Bahnlärms.

Die Plätze 16 bis 52 im Überblick:
Käthemarie Gundelach (16), Christian Robenek (17), Markus Blank (18), Konrad Peuling (19), Falk Schneider (20), Andreas Nagel (21), Georg Schuhen (22), Martin Buchholz (23), Werner Wittlich (24), Ruth Solbach (25), Roswitha Gottbehüt (26), André Gottschalk (27), Andrea Monzen (28), Oliver Labonde (29), Jürgen Schmied (30), Gisela Stahl (31), Pierre Fischer (32), Heinrich Freidel (33), Norbert Faltin (34), Markus Harf (35), Hella Holschbach (36), Hans-Martin Born (37), Stefan Betzing (38), Karin Böhme (39), Stefan Heinrichs (40), Wolfgang Hardt (41), Dennis Schneider (42), Beate Kerres (43), Caroline Brömmelhues (44), Christian Blum (45), Andreas Buss (46), Alexander Sorg (47), Monika Krautscheid-Bosse (48), Martin Hahn (49) und Helmut Hecking (50).

19.10.2018:

Erwin Rüddel bleibt Vorsitzender

des CDU-Kreisverbandes Neuwied

 

Christdemokratische Arbeit im Landkreis Neuwied wird mit großer Geschlossenheit weitergeführt.  

 

KREIS NEUWIED. Die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Neuwied kamen zu ihrem Kreisparteitag in Leutesdorf zusammen, um einen Vorstand für die Arbeit in den nächsten beiden Jahren zu wählen. Im voll besetzen Saal gab der alte und neue Kreisvorsitzende Erwin Rüddel, MdB einen Rückblick auf die vielfältige Arbeit des Kreisverbandes Neuwied.

 

Einen Schwerpunkt der zurückliegenden zwei Jahre bildeten die Wahlen im Landkreis Neuwied. „Die CDU Neuwied ist die Kommunalpartei in Rheinland-Pfalz“ stellte Erwin Rüddel fest, denn mit Achim Hallerbach stellt die CDU den Landrat im Kreis Neuwied, Oberbürgermeister Jan Einig hat die Oberbürgermeisterwahl in der Stadt Neuwied gewonnen, Michael Christ ist Bürgermeister in Asbach geworden und Erwin Rüddel wurde wieder mit einem starken Ergebnis als Direktkandidat in den Deutschen Bundestag gewählt. „Wir müssen die Menschen weiter davon überzeugen, dass wir uns in großer Geschlossenheit und mit neuen Ideen für eine gute Zukunft des Kreises Neuwied sowie seinen Gemeinden einsetzen“, unterstrich Erwin Rüddel mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen im Mai 2019 und rief den Parteifreunden in Leutesdorf zu: „Unser Ziel muss sein, dass in keinem Rat ohne die CDU Politik gemacht werden kann.“

 

Inhaltlich habe sich der CDU Kreisverband Neuwied intensiv um den Breitbandausbau bemüht, die Fusionen der Rheingemeinden sowie Waldbreitbach/Rengsdorf immer konstruktiv und kritisch begleitet. Eine starke Stimme bildet die CDU zudem im Kampf gegen den Bahnlärm im Mittelrheintal und Veranstaltungen zur inneren Sicherheit hätten immer wieder gezeigt, dass das Thema Polizeiausstattung des Landes ein wichtiges Thema für die Bürger sei. Eine kontroverse Diskussion habe die Kreis-CDU zum Thema Mittelrheinquerung angestoßen. „Wir müssen als CDU Orientierung geben und wir müssen zu dem stehen, was wir für richtig halten“, erklärte Rüddel auch mit Blick auf öffentliche Diskussionen. Das Thema Integration wurde mit profilierten Fachleuten immer wieder beleuchtet und für Rüddel steht dabei fest: „Gerade weil es in Deutschland unterschiedliche Kulturen, Religionen und Lebensstile gibt, brauchen wir die Rückbindung an unumstößliche Werte. Einen Kodex, der allgemein als gültig akzeptiert ist: Freiheit und Menschenrechte, Rechtsstaat und Demokratie!“ Mit der Gründung des Gesundheitsnetzwerk Rhein-Wied nimmt sich die CDU im Landkreis Neuwied auch dem wichtigen Thema der ärztlichen Versorgung auf dem Land an. Erwin Rüddel steht als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses auch bei diesem Thema als erfahrener Experte an der Seite der Kommunalpolitiker.

 

Blick nach Berlin

 

Die Christdemokraten beim Kreisparteitag erhielten zudem einen Blick auf die aktuelle Situation in Berlin. In seinem Bericht sagte Rüddel klar und deutlich: „Ich befürchte, wir stehen in Deutschland vor schweren Monaten.“ Rüddel bilanzierte die inhaltlichen Erfolge, die seit der Koalitionsvereinbarung von der Bundesregierung erarbeitet wurden, aber die emotionale Sicht auf Deutschland sei bei den Bürgern aktuell eine andere und diesen Eindrücken müsse sich Politik stellen. „Selbstvertrauen und Zuversicht – beides braucht die Union in einer Zeit, in der die Zersplitterung der Parteienlandschaft die politische Stabilität der Nachkriegszeit dauerhaft in Frage stellt und am Horizont die Gefahr der strukturellen Unregierbarkeit droht“ und der Bundestagsabgeordnete erklärte in Richtung SPD: „Ich kann nur sagen: Überlassen wir die SPD ihrem Schicksal und sehen stattdessen zu, dass wir uns in Bund und Land endlich wieder in die Nähe der 40-Prozent-Marke arbeiten! Diese SPD hat keine Zukunft. Frau Nahles ist im Grunde bereits genauso gescheitert wie zuvor der 100-Prozent-Schulz, und dem Nachfolger oder der Nachfolgerin von Frau Nahles wird es nicht anders ergehen.“

 

Kontinuität im Kreisvorstand

 

Geschlossenheit demonstrierten die Delegierten auch bei der Wahl des neuen Kreisvorstandes. Erwin Rüddel wurde mit starken 97 Prozent in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. Auch die weiteren Wahlen waren von dieser Geschlossenheit geprägt, sodass Martin Hahn und Viktor Schicker als stellvertretende Vorsitzende und Jörg Röder als Schatzmeister dem Kreisvorstand angehören. Neu in den Kreisvorstand gewählt wurde Mitgliederbeauftragte Ulrike Jossen. Im Amt bestätigt wurden zudem Kreispressesprecher Pascal Badziong und Kreisschriftführerin Michaela Woermann. Die 12 Beisitzerinnen und Beisitzer des Kreisvorstandes bilden die Gemeinden und Stadt des Kreisverbandes ab: Markus Blank, Martin Buchholz, Andreas Buss, Horst Ewenz, Markus Harf, Hella Holschbach, Julian Kettemer, Martin Monzen, Wolfgang von Keitz, Dennis Schneider, Gisela Stahl und Stefan Vomweg.

 

21.09.2018:

 

CDU-Kreisverband Neuwied bereitet sich auf die Europawahlen vor

 

Europakandidaten zu Gast beim Kreisparteitag in Waldbreitbach

 

 

 

Kreis Neuwied. Die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Neuwied kamen zu einer Mitgliederversammlung zusammen, um die Vertreter zur Landesvertreterversammlung für die Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die CDU-Landesliste der Europawahlen 2019 zu wählen.

 

Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel skizzierte zuvor die Besonderheit der bevorstehenden Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019: „Wir haben erstmals seit 50 Jahren eine realistische Chance, wieder einen deutschen Politiker an die Spitze der EU-Kommission zu stellen. Und der Kandidat kommt sogar aus den Reihen der Union: der Europapolitiker Manfred Weber, einer der stellvertretenden Vorsitzenden der CSU und Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, hat gute Aussichten, im kommenden Jahr Jean-Claude Juncker zu beerben und neuer Kommissionspräsident der EU zu werden.“ Rüddel unterstrich zudem die Bedeutung der Europawahl für den Kreis Neuwied, denn „ich verspreche mir von dieser Kandidatur zusätzlichen Schwung für unseren Wahlkampf im nächsten Frühjahr und auch einen Schub für die gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen hier in unserer rheinland-pfälzischen Heimat.“ MdB Erwin Rüddel fand bei seiner Analyse der aktuellen Europapolitik auch kritische Worte: „Das Europa von heute ist nicht mehr das Europa von vor zehn Jahren. Es sind Risse sichtbar geworden. Wenn wir ehrlich sind, dann befindet sich die EU sogar in einer Krise, die gleich mehrere Gesichter hat.“ Den Blick fest nach vorne gerichtet, schwor Rüddel die Christdemokraten aus dem Kreis Neuwied auf die anstehenden Europawahlen ein und sagte: „Noch hält ein starkes Band aus Mentalität, Kultur und Geschichte Europa zusammen. Entscheidend wird unser unbedingter Wille zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft sein. Wir werden zu streiten und zu diskutieren haben über die beste Form der Zusammenarbeit, nicht aber über den Zusammenhalt Europas!“

 

Den Willen zur Gestaltung bewiesen auch die anwesenden Bewerberinnen und Bewerber für die Wahl zum Europäischen Parlament aus dem Bezirksverband Koblenz-Montabaur: Ralf Seekatz, Rita Lanius-Heck, Dr. Adrian Nitsche, David Wollweber und Marc Scherhag, der an diesem Abend von Kreisvorsitzendem Leo Biewer vorgestellt wurde. MdEP Dr. Werner Langen, der 15 Jahre als Europaabgeordneter in Brüssel und Straßburg gewirkt hat, tritt bei der nächsten Wahl nicht mehr an.

 

BUZ: Gäste und Kreisvorstandsmitglieder bei der Mitgliederversammlung des CDU Kreisverbandes Neuwied: (v.l.n.r.) MdB Erwin Rüddel (Kreisvorsitzender), Ralf Seekatz, Viktor Schicker (Stellv. Kreisvorsitzender), Dr. Adrian Nitsche, Rita Lanius-Heck, Martin Hahn (Stellv. Kreisvorsitzender), Jan Einig (Oberbürgermeister Stadt Neuwied), David Wollweber und Achim Hallerbach (Landrat Kreis Neuwied).

 

21.09.2018:

Urgesteine der Neuwieder CDU geehrt

 

CDU-Kreisverband dankt langjährigen Mitgliedern

 

Kreis Neuwied. „50, 60 und 65 Jahre Mitgliedschaft in einer Partei zeugen von großer Kontinuität und Vertrauen“, so Kreisvorsitzender Erwin Rüddel, MdB bei der Ehrung Neuwieder Christdemokraten. Ehrungen von verdienten und langjährigen Parteimitgliedern gehören beim CDU-Kreisverband Neuwied zu den besonderen Momenten fernab des politischen Tagesgeschäfts. Im Rahmen des Kreisparteitages in Waldbreitbach wurden Winfried Heimann (Dattenberg), Gregor Pütz (Rheinbrohl), Hermann W. Schäfer (Neuwied), Wolfgang Reeder (Unkel), Dieter Rollepatz (Neuwied), Joachim Herudek (Kasbach-Ohlenberg) und Franz Robert Herbst (Neuwied) für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Kreisvorsitzender Erwin Rüddel konnte außerdem den Herren Heinrich Schwarz (Erpel), Fritz Hohn (Leutesdorf), Werner Senk (Erpel), Gregor Schulte (Erpel) sowie der einzigen Dame in der Runde der Jubilare, Marlies Skibbe-Zwick (Leutesdorf), zu ihrem 60-jährigen Jubiläum in der Christlich Demokratischen Union Deutschland gratulieren.

 

„Die Jubilare haben alle Verantwortung in unserer Partei übernommen und jeder für sich zum Erfolg vor Ort, im Kreis und somit in unserem Land beigetragen“, betonte Erwin Rüddel bei der Verleihung der Ehrennadel sowie der Urkunden von Landesvorsitzender Julia Klöckner und Bundesvorsitzender Dr. Angela Merkel. Auf 65 Jahre Parteizugehörigkeit bei der CDU kommen Werner Kinne (Neuwied) und Eduard Honnef (Leubsdorf). „Wir können den Urgesteinen unserer Partei dankbar sein, dass sie auch in schweren Zeiten bei der Stange geblieben sind und sich für das Allgemeinwohl eingesetzt haben“, dankte Rüddel. Viele der Geehrten haben in den vergangenen Jahrzehnten ehrenamtliche oder hauptamtliche politische Funktionen begleitet, sich in den Ortsvorständen ihrer Heimatverbände engagiert und stets als Vorbild für die nachfolgenden Generationen fungiert. Zu den ersten Gratulanten zählte auch Staatsminister a.D. und Ehrenvorsitzender, Heinz Schwarz, der auf viele gemeinsame Aktionen mit seinen Mitstreitern zurückblicken konnte.

 

BUZ: Gelebte Parteigeschichte mit den Jubilaren des CDU-Kreisverbandes Neuwied und Vorsitzendem Erwin Rüddel, MdB.